Monthly Archive for Dezember, 2009

Weihnachtsgrüße 2009

Liebe eBesucher und eBesucherinnen,

ein Jahr rauscht schnell vorbei! Geprägt durch die Weltwirtschaftskrise war das Jahr 2009 kein einfaches Jahr. Das positive Denken, Mut und Ausdauer waren in dieser Zeit die notwendigen Begleiter von jedem Einzelnen von uns. Wir haben alle hart gearbeitet und richten den Blick nach vorn: die Krise ist vorbei und unsere Welt wird bald wieder aufblühen.

Wir sind zufrieden mit der Entwicklung von eBesucher.de. Im Jahre 2009 haben wir die Funktion und Benutzerschnittstelle verschiedener Unterseiten im Mitgliederbereich verbessert. Zusätzlich wurden fast alle Server erneuert. eBesucher.de erweckt immer stärker das internationale Interesse. Für 2010 ist daher die Übersetzung in verschiedene Sprachen geplant. Wir bedanken uns für Ihr uns entgegengebrachtes Vertrauen sowie Ihre aktive Mitwirkung an dem Funktionieren des eBesucher-Prinzips von Surfbar, Mailtausch und Forum.

Das gesamte Team von eBesucher.De wünscht Ihnen und Ihren Lieben ein besinnliches Weihnachtsfest und einen erfolgreichen Start in ein gesundes neues Jahr!

Mit besten Grüßen
Ihr eBesucher-Team

Sicherer gehts nicht: Besuchertausch in der VirtualBox

Bezugnehmend auf die Diskussion im Noscript-Artikel, haben wir nach einer allgemein verträglichen Lösung gesucht, um die Sicherheit im Besuchertausch zu erhöhen. Es wurde bereits eine Reihe Empfehlungen veröffentlicht, die die Teilnehmer vor Viren und Malware schützen sollen. Wer diese Richtlinien befolgt, ist bereits auf der sicheren Seite. Für besonders entschlossene unter uns wird hier eine weitere Sicherheitstechnik vorgestellt. Damit wird der Rechner gegen jede Bedrohung durch Viren oder Malware geschützt, und zwar besser, als mit jeder Antivirussoftware.

Die Idee des Artikels ist es,  eBesucher in einer virtuellen Maschine laufen zu lassen. Bitte nicht gleich abschrecken: grundsätzlich ist es nicht mehr, als die Installation einer (etwas aufgeblähten) Anwendung. Die benötigte Software ist für privaten Gebrauch kostenlos! Dieser Artikel ist eine Schritt-für-Schritt Anleitung mit Bildern. Bitte lassen Sie sich nicht von der Anzahl der Bilder abschrecken! Die meisten Schritte sind selbstklärend. Die meisten Dialogseiten können einfach mit “Weiter” beantwortet werden.

Mitzubringen sind:

  • 1 Stunde Zeit (davon ca. 15min aktiv)
  • ca. 8GB freien Speicherplatz auf der Festplatte
  • mind. 384MB freien Arbeitsspeicher

1. VirtualBox herunterladen

VirtualBox ist eine quelloffene Virtualisierungssoftware der Firma Sun, die für privaten Gebrauch kostenlos ist. Damit lassen sich ganze Betriebsysteme auf einem normalen Computer parallel und unabhängig ausführen. Der Vorteil besteht darin, dass dazu das Haupt- (oder Gast-) Betriebsystem nicht heruntergefahren werden muss, sondern einfach weiterarbeiten kann. Ein vollständiges Betriebsystem kann so mit einem einfachen Mausklick wie eine normale Anwendung gestartet werden.

Als ersten Schritt muss die das Hauptsystem passende Version von Virtualbox heruntergeladen werden: VirtualBox herunterladen
Diese Anleitung ist auf einem Windows 7 System gemacht, kann aber auf andere Betriebsysteme adoptiert werden.

VirtualBox herunterladen

VirtualBox herunterladen

VirtualBox Installationsdatei speichern

VirtualBox Installationsdatei speichern

Die Installation öffnen

Die Installation öffnen

Installation zulassen

Installation zulassen

VirtualBox Installation: Schritt1

VirtualBox Installation: Schritt1

Die Installationsschritte können alle mit “Next” (weiter) beantwortet werden. Die Standardwerte für die meisten Anwender in Ordnung.

Nachdem die VirtualBox installiert ist, kann ein geeignetes Betriebsystem für die Ausführung gesucht werden. Wegen der besseren Stabilität und fehlenden Kosten empfiehlt sich zu diesem Zweck ein Linux-System. In dieser Anleitung wird Ubuntu Linux verwendet, dieses ist kostenlos verfügbar. Es kann natürlich auch jedes andere Linux System verwendet werden. Wer noch eine Windows Lizenz herumliegen hat, kann auch ein solchen System einsetzen.

2. Ubuntu herunterladen

Auf der Ubuntu-Downloadseite kann das kostenlose Betriebsystem Ubuntu heruntergeladen werden. Hier wird etwas Geduld benötigt. Das Abbild ist immerhin fast 800MB groß.

Ubuntu herunterladen

Ubuntu herunterladen

3. Virtuelle Maschine einrichten

Während das Betriebsystem heruntergeladen wird, kann eine virtuelle Maschine für die Installation vorbereitet werden. Die frisch installierte VirtualBox kann vom Desktop gestartet werden. Der erste Mausklick erfolgt auf die Schaltfläche “Neu”.

Virtuelle Maschine erstellen

Virtuelle Maschine erstellen

Es öffnet sich ein Dialog für die Erzeugung eine neuen virtuellen Maschine.

Virtuelle Maschine erstellen: Schritt 1

Virtuelle Maschine erstellen: Schritt 1

Bei VM-Name und BS-Typ Dialog müssen die Werte “eBesucher” für den Namen, “Linux” für Betriebsystem und “Ubuntu” für die Version eingetragen werden.

Virtuelle Maschine erstellen: Schritt 2

Virtuelle Maschine erstellen: Schritt 2

Im nächsten Fenster ist die Menge von Speicher einstellbar, welche Sie der Virtuellen Maschine beim Laufen zur Verfügung gestellt werden soll. Hierbei ist es wichtig, dass dem Hauptsystem genug Ressourcen verbleiben. Sind auf dem Hauptrechner mind. 2 GB Arbeitspeicher verbaut, so können der virtuellen Maschine auch 512 MB Speicher zur Verfügung gestellt werden, womit eBesucher dann sehr zugig läuft. Auf dem Testrechner sind nur 1GB Speicher verfügbar, deswegen bleibt die Einstellung beim Standardwert.

Virtuelle Maschine erstellen: Schritt 3

Virtuelle Maschine erstellen: Schritt 3

Für die Installation des virtuellen Systems wird eine imaginäre Festplatte erzeugt, die in einer Datei auf dem Hauptsystem gespeichert wird.

Virtuelle Maschine erstellen: Schritt 4

Virtuelle Maschine erstellen: Schritt 4

Virtuelle Festplatte erzeugen: Schritt 1

Virtuelle Festplatte erzeugen: Schritt 1

Es wird ein dynamisch wachsende Festplatte erzeugt. Das bedeutet, dass die Datei auf dem Hauptsystem nur soviel Platz beleget, wie sie tatsächlich benötigt.

Virtuelle Festplatte erzeugen: Schritt 2

Virtuelle Festplatte erzeugen: Schritt 2

Es wird festgelegt, dass die virtuelle Festplatte eine größe von 8 GB haben soll.

Virtuelle Festplatte erzeugen: Schritt 3

Virtuelle Festplatte erzeugen: Schritt 3

Virtuelle Festplatte erzeugen: Schritt 4

Virtuelle Festplatte erzeugen: Schritt 4

Als nächstes öffnet sich wieder der Einrichtungsdialog der virtuellen Maschine. Die Einstellungen noch einmal bestätigt werden.

Virtuelle Maschine erzeugen: Schritt 5

Virtuelle Maschine erzeugen: Schritt 5

Die Einrichtung ist fertig. Die virtuelle Maschine ist bereit zum Start. In der Auswahlliste erscheint ein neuer Eintrag mit der Bezeichnung “eBesucher”. Durch das Klicken auf “Starten” kann die neu eingerichtete virtuelle Maschine gestartet werden.

Virtuelle Maschine erzeugen: Fertig

Virtuelle Maschine erzeugen: Fertig

Beim ersten Start erscheint eine Meldung, die über den Tastatur-fangen-Modus benachrichtigt. Dies ist eine kleine Unangenehmlichkeit, die während der Installation in Kauf genommen werden muss. Später zeigt diese Anleitung, wie das normale Mausverhalten wiederherstellt werden kann. Solange dies noch nicht geschehen ist, muss zum Wechseln in das Hauptsystem die Host-Taste betätigt werden (die standardmäßig auf die rechte Steuerung-Taste gesetzt ist).

Meldung beim ersten Start

Meldung beim ersten Start

Danach wird der Startassistent geöffnet.

Installationsassistent

Installationsassistent

Hier kann das Installationsmedium ausgewählt werden. Ein Klick auf das Auswahlsymbol ermöglich die Auswahl unserer inzwischen vollständig geladenen Image-Datei der Ubuntu Installation.

Startmedium auswählen

Startmedium auswählen

Im geöffneten Manager für virtuelle Medien muss die Funktion “Hinzufügen” gewählt werden.

Startmedium auswählen: Schritt 2

Startmedium auswählen: Schritt 2

Die Image-Datei der Ubuntu Installation sollte standardmäßig im Downloads-Verzeichnis gespeichert worden sein.

Startmedium auswählen: Schritt 3

Startmedium auswählen: Schritt 3

Die Auswahl der geladenen Image-Datei gelingt nun mit einem Mausklick auf “Auswählen”.

Startmedium auswählen: Schritt 4

Startmedium auswählen: Schritt 4

Installationsassistent

Installationsassistent

Hiermit wurde ein virtuelles CD-Laufwerk erzeugt, welches für die Installation des Betriebsystems beim nächsten Start der virtuellen Maschine sorgt.

Installationsassistent

Installationsassistent

4. Ubuntu installieren

In dem nun erscheinenden Fenster kann die Sprache für die Installation gewählt werden. Dieses Menü kann noch nicht mit der Maus bedient werden. Die Auswahl erfolgt ausschließlich mit der Tastatur. Einmaliges Klicken auf eine beliebige Stelle im Fenster der virtuellen Machine verschiebt den Eingabe-Fokus in das virtuelle System. Anschließend kann die Auswahl durch Auf- und Ab- Tasten der Tastatur und das Drücken der Eingabetaste erfolgen.

Ubuntu Installtion: Schritt 1

Ubuntu Installtion: Schritt 1

Durch die Auswahl “Ubuntu installieren” wird der Installationsprozess gestartet.

Ubuntu Installtion: Schritt 2

Ubuntu Installtion: Schritt 2

In den weiteren Dialogseiten können die Standardwerte belassen werden. Die Taste “Vor” leitet weiter zum nächsten Schritt.

Ubuntu Installtion: Schritt 3

Ubuntu Installtion: Schritt 3

Ubuntu Installtion: Schritt 4

Ubuntu Installtion: Schritt 4

Ubuntu Installtion: Schritt 5

Ubuntu Installtion: Schritt 5

Ubuntu Installtion: Schritt 6

Ubuntu Installtion: Schritt 6

Auf der letzten Seite erfolgt die Festlegung des Usernamen und des Passwörts. Das Passwort sollte notiert werden, es wird später benötigt! Die Auswahl “Automatisch anmelden” beschleunigt später den Startvorgang des virtuellen Systems.

Ubuntu Installtion: Schritt 7

Ubuntu Installtion: Schritt 7

Nach diesen Schritten ist die Einrichtung fast fertig: jetzt müssen nur noch die Dateien kopiert werden.

Ubuntu Installtion: Schritt 8

Ubuntu Installtion: Schritt 8

Jetzt ist eine Kaffeepause angesagt: je nach Systemleistung dauert dieser Vorgang 15 – 45 Minuten. Natürlich ist es auch möglich in dieser Zeit das Fenster der virtuellen Maschine zu minimieren und auf dem Hauptsystem weiter zu arbeiten.

Ubuntu Installtion: Fortschrittsanzeige

Ubuntu Installtion: Fortschrittsanzeige

Am Ende der Installation ist es erforderlich das System neuzustarten.

Ubuntu Installation: Neustart erforderlich

Ubuntu Installation: Neustart erforderlich

Vor dem erneuten Starten muss das CD-Laufwerk ausgehänbgt werden, damit die Installationsroutine nicht wiederholt startet. Sollte die Installation doch gestartet worden sein, wählen Sie im ersten Menü einfach “Von der Festplatte starten”.

InstallationsCD aushängen

InstallationsCD aushängen

Nach dem ersten Start meldet sich die Aktualisierungsverwaltung: es sind Updates verfügbar. Aus Sicherheitsgründen sollten diese sofort installiert werden.

Ubuntu: Updates verfügbar

Ubuntu: Updates verfügbar

5. Gasterweiterung installieren

Jetzt fehlt nur eine Kleinigkeit: damit die Maus sich wie gewohnt verhält, sollten Treiber für die korrekte Übertragung der Mausbewegungen (sog. Gasterweiterungen) installiert werden.

VirtualBox: Gasterweiterung installieren

VirtualBox: Gasterweiterung installieren

Die Dateien der Gasterweiterungen werden auf einer virtuellen CD eingebunden.

VirtualBox: Gasterweiterung installieren - Schritt 2

VirtualBox: Gasterweiterung installieren - Schritt 2

Zum Betrachten des Inhalts muss die eingehängte CD einmal auf dem Desktop durch Doppelklicken geöffnet werden.

VirtualBox: Gasterweiterung installieren - Schritt 3

VirtualBox: Gasterweiterung installieren - Schritt 3

Mit Doppelklick lässt sich die für Linux geeignete Installationsroutine autorun.sh starten.

VirtualBox: Gasterweiterung installieren - Schritt 4

VirtualBox: Gasterweiterung installieren - Schritt 4

Den Ausführungsdialog muss man einmal mit “Ausführen” bestätigen. Anschließend kommt aus Sicherheitsgründen eine Passwortabfrage.

VirtualBox: Gasterweiterung installieren - Schritt 5

VirtualBox: Gasterweiterung installieren - Schritt 5

Die Installation dauert ca. 2-5 Minuten. Danach muss das System einmal neugestartet werden (manuell).

VirtualBox: Gasterweiterung installieren - Schritt 6

VirtualBox: Gasterweiterung installieren - Schritt 6

In unserem Test war es für stabiles Laufen außerdem notwendig die Audio-Ausgabe der virtuellen Maschine zu deaktivieren, weil diese unter Umständen zu Fehlern mit bestimmter Hardware führen kann. Die Funktion ist erreichbar im Hauptfenster unter “Ändern” -> “Audio” -> “Audio aktivieren” (Häkchen herausnehmen)

VirtualBox: Sound abschalten

VirtualBox: Sound abschalten

Ist nun das System hochgefahren, ist die Einrichtung grundsätzlich fertig. Mit dem Symbol auf der oberen Leiste kann Firefox gestartet werden. Dort kann die Surfbar gestartet werden, welche jetzt absolut sicher läuft und dem Hauptsystem in keiner Weise Schaden zufügen kann. Durch das Drücken der F11-Taste kann Firefox zusätzlich in Vollbildmodus versetzt werden und spart somit Platz für die Anzeige der Webseiten.

eBesucher in der VirtualBox

eBesucher in der VirtualBox

6. Sicherungspunkt erstellen

Durch die Nutzung von Linux als Betriebsystem ist bereits eine sehr sichere Umgebung für die Surfbar gegeben. Eine zusätzliche Sicherheit bietet die Nutzung von Sicherungspunkten. Mit der Funktion “Sicherungspunkt erstellen…” speichert man den aktuellen Zustand eines virtuellen Systems inklusive aller Systembestandteile, Dateien und geöffneter Programme.

VirtualBox: Sicherungspunkt erstellen

VirtualBox: Sicherungspunkt erstellen

So kann nach einem möglichen Angriff einfach der alte Zustand des Systems in kürzester Zeit (ca. 1 Minute) wiederhergestellt werden.

VirtualBox: zu einem Sicherungspunkt zurückkehren

VirtualBox: zu einem Sicherungspunkt zurückkehren

Fazit

In dieser Anleitung wurde die Installation einer Sicheren Arbeitsumgebung für die eBesucher Surfbar Schritt für Schritt erkläutert. Die Anleitung ist verallgemeinerbar für alle kritischen Tätigkeiten, die man im Internet durchführt. Die Besonderheit besteht darin, dass die gesamte verwendete Software kostenlos ist. Somit stellt diese Einrichtung eine echte Alternative überteuerten Antivirusprogrammen dar.

Wichtig zu beachten: die Nutzung der virtuellen Maschine auf diese Weise ist nur dann zulässig, wenn das virtuelle System im sichtbaren Bereich des echten Monitors verbleibt. Nicht zulässig ist die Nutzung der Surfbar auf Rechnern ohne tatsächlich angeschlossenem Monitor, wie VServer und dedizierte Server.

5 Dinge, die die Sicherheit im Besuchertausch stark verbessern

Nach dem Noscript-Verbot ist in unserem Blog eine heftige Diskussion entstanden. Aus diesem Grund möchte ich 5 Empfehlungen aussprechen, die die Sicherheit im Besuchertausch auch ohne Noscript stark verbessern.

  1. Browsersoftware bewusst auswählen
    Jeder soll letztendlich selber entscheiden, welche Browsersoftware er nutzt. Es ist aber wichtig, sich über die Browserwahl bewusst Gedanken zu machen und nicht blind auf den mit dem Betriebsystem mitgelieferten Browser zu vertrauen. Das gilt sowohl für den Firefox unter Linux, als auch für den Internet Explorer unter Windows. Hier ist eine kleine Liste an Browserprodukten, die jeder mal getestet haben sollte: Internet Explorer, Mozilla Firefox, Opera, Apple Safari, Google Chrome.
  2. Aktuelle Software verwenden
    Die Verwendung einer veralteten Version eines Produkts, stellt eine Gefahr für die Sicherheit des Rechners dar. In Folgeversionen werden oft wichtige Sicherheitslücken geschlossen. Wurde kein Update durchgeführt, so ist die bekannte Lücke offen und kann von einem Angreifer ausgenutzt werden. Dies bezieht sich sowohl auf Windows ( Windows Update aktivieren), als auch für den Browser (automatische Updates zulassen).
    Wichtig zu wissen: oftmals installiert das automatische Update nur sicherheitsrelevante Updates. Manchmal ist es erforderlich die Update-Routine manuell auszuführen, um auf die neueste Version upzugraden, und somit von allen Neuerungen zu profitieren. (z.B. Firefox 3.0 auf 3.5)
  3. Antivirus-Software installieren
    Ein Rechner, der an das Internet angeschlossen ist, sollte in jedem Falle über ein Antivirus-Programm verfügen. Es empfiehlt sich eine professionelle Lösung zu nehmen, weil kostenlose Software in diesem Bereich oft eine falsche Erkennung hat und die Viren nur selten abwehren kann (sondern nur erkennen, wenn es schon zu spät ist). Wir empfehlen den Einsatz von Kaspersky-Produkten (nein, wir kriegen kein Geld für diese Empfehlung).
  4. Antivirus-Meldungen richtig deuten
    Wenn ein Antivirusprogramm anspringt, ist es noch lange kein Grund zur Panik! Eine Antivirusmeldung beim Surfen bedeutet lediglich, dass auf der aktuellen Internetseite ein Skriptvirus vorhanden sein könnte. Die Erkennungsrate der Antivirusprogramme ist nicht perfekt. Es werden oft Objekte als Viren erkannt, die gar keine sind. Es ist z.B. schon mehrfach vorgekommen, dass Google Analytics (ein kleines Javascript-Programm von Google zur Erfassung der Besucherzahlen) fälschlicherweise als Skriptvirus erkannt wurde. Und selbst wenn es tatsächlich ein Skriptvirus sein sollte: die Angriffe zielen oft auf spezielle Hardware oder Versionen des Browsers ab und sind daher nur selten erfolgreich (insbesondere wenn man die Punkte 1-3 dieser Anleitung befolgt).
  5. Regelmäßige Backups
    Moderne Betriebsysteme (Apple Snow Leopard, MS Windows 7) haben bereits eine Backup-Funktion integriert. Sollte doch ein Angriff passieren, kann man mit modernen Mitteln in kürzester Zeit das gesamte System wiederherstellen, genau so wie es vor dem Angriff war.



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